Über

foto-ueber

Anna Rabensteiner

Hallo!

Mein Name ist Anna, ich bin Künstlerin, bin im Jahr 2000 geboren und ich lebe und arbeite in Oberfranken.

Ich arbeite hauptsächlich in den Teilbereichen Malerei, Zeichnung und Collage.                              

Wobei die Malerei den Schwerpunkt darstellt.

Aufgrund meiner Vorstellungen vom Leben und der Freiheit war für mich von Anfang an klar, dass ich mich bewusst für die Autodidaktik entscheide.

Ich finde es oft schwierig, über meine Arbeit zu reden, da ich weder ein bestimmtes Konzept habe, nach dem ich mich richte, noch eine feste Vorstellung, was Kunst für mich überhaupt ist.

Folgender Text ist der Versuch, das, was ich mache und das, was mich beschäftigt, in ein paar kurzen, praktischen Grundzügen zu erklären:

Ich möchte mich nicht eingrenzen, indem ich mich auf einen bestimmten Malstil oder eine bestimmte Art von Sujet oder Thematik beschränke.

Ich versuche meistens auf eine kryptische Art und Weise oder in einer „codierten“ Bildsprache zu malen, bei der die Dinge, die auf der Leinwand zu sehen sind, sehr direkt oder wörtlich interpretiert werden können, in vielen Fällen aber auch eine zweite  sinnbildliche und symbolische Bedeutung haben können.

Ich male aber auch Bilder der Bilder wegen, ohne mir vorher viele Gedanken zu einer tiefergehenden Bedeutung zu machen

Ich finde Referenzen und Ideen in allen möglichen Dingen: Alltagsgegenstände, Fotografie, Kunst, Natur, Popkultur, Filme, Philosophie, Mystik, Texte, Videos, Werbung und aus meiner eigenen Fantasie heraus.

Ich sehe Kunst als eine Möglichkeit meine Gedanken, Ansichten und Erkenntnisse in eine greifbare Form zu bringen.

ACHTUNG!
Dieser Text gibt meine aktuellen Anschauungen, Gedanken und Arbeitsweisen wieder und kann morgen schon an Gültigkeit verlieren.
Solange man ihn hier lesen kann, entsprechen die dargelegten Ansichten meiner aktuellen Einstellungen.

Für alle, die es interessiert:

Konkretes zu meiner Arbeitsweise:
  • Meine Gemälde beginne ich meistens mit einer klaren Vorstellung im Kopf und einer relativ genauen Skizze, so dass ich mich später auf das Malen an sich konzentrieren kann
  • Mein Malprozess besteht aus einer Art Synthese zwischen Vorbereitung des Bildaufbaus und Improvisation bei der Farbgebung
  • Ich projiziere meine Skizzen (oder die Fotos, auf die ich zurückgreife) mithilfe eines Beamers direkt auf die Leinwand. Für mich ist das die schnellste und effektivste Art zu arbeiten
  • Meine Collagen beginne ich ohne feste Vorstellung
  • Ich habe aufgrund der Schnelligkeit des Mediums die Freiheit, viele Varianten und Kompositionen auszuprobieren
  • Da ich keine digitalen, sondern analoge Collagen anfertige, ist die Auswahl an Bildkombinationen abhängig von meinen Magazinen und Zeitschriften, was eine interessante Einschränkung mit sich bringt
  • Meine Zeichnungen sind meistens pointillistisch und benötigen je nach Motiv und Größe mehrere Wochen
  • Hier steht das Motiv und der Aufbau der Zeichnung im Voraus fest
  • Bei diesen pointillistischen Arbeiten beginne ich mit einer Bleistiftzeichnung als Orientierungshilfe und fange danach an, mit einem 0.1 Tuschestift oder Fineliner Punkt für Punkt das Motiv zusammenzusetzen